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Facelift



Doppelkinnabsaugung,Halsmuskelstraffung, Facelift incl. Augenlidkorrektur oben und unten, Heben der Augenbrauen. (Bilder: Dr. Christine Decker)

SMAS-Lift

 

Alterungsprozesse spielen sich nicht nur im Hautmantel, sondern vor allem auch darunter ab. Das Absinken der Wangen- und Halspartie - die typischen Zeichen fortgeschrittener Alterung - ist die Folge der nachlassenden Muskulaturdynamik. Die Muskulatur erschlafft. Gleichzeitig verteilt sich das Fettgewebe um und die Haut verliert allmählich ihre Elastizität.

Moderne Facelift-Techniken, die ein ebenso langlebiges wie perfektes Ergebnis anstreben, beziehen deshalb auch die tiefer liegenden Gewebe mit ein. Die erschlaffte Muskel-Bindegewebsplatte wird angehoben und das Fettgewebe neu modelliert. So gewinnt der erfahrene Chirurg die jugendlichen Proportionen des Gesichtes zurück und kann ohne Spannung den Hautmantel anpassen. Da jeder Mensch anders altert, sind jeweils eine detaillierte individuelle Analyse des Gesichts und ein entsprechend angepaßtes Operationskonzept nötig.

 

Grundsätzlich unterscheidet man jedoch das klassische SMAS-Lift von einem erweiterten Facelift. Beim klassischen SMAS-Lift korrigiert der Chirurg das mittlere Gesichtsdrittel. Dazu zählt der Wangenbereich vom Ohr bis zur Nasolabialfalte. Je nach Situation werden auch Kinn und Bereiche des Halses mit einbezogen. Beim erweiterten SMAS-Lift, auch Superextended-Face-Neck-Lift genannt, wird neben dem Mittelgesicht die gesamte untere Gesichtspartie, vom Kinn über den Hals bis hin zur Schlüsselbeingrube, mit neuer Dynamik versehen. Stirn, Augenpartie und Munddreieck bleiben jedoch bei beiden Varianten weitgehend unbeeinflußt, daher werden sie je nach individueller Situation mit anderen Methoden zum Beispiel Stirnlift oder Augenlidkorrektur kombiniert.

 

Die Hautschnitte für das Facelift legt der Chirurg in Hautfalten und in die behaarten Bereiche des Gesichtes, so daß die feinen Narben später nicht auffallen. Je nach Situation operieren erfahrene Ärzte zum Teil auch endoskopisch, also narbenreduziert.



Faceperfect®-Verfahren nach Prof. Hofmann: Das vorherige Einspritzen einer besonderen Tumeszenz-Lösung in Verbindung mit Radiowellenchirurgie erlaubt exaktestes Arbeiten. (Bilder: Prof. Dr. Albert K. Hofmann)

Eine Narkose ist beim Facelift unvermeidlich. Ob Vollnarkose oder Dämmerschlaf, ist fast schon eine Frage der persönlichen Philosophie des Chirurgen. Manche bevorzugen die Vollnarkose, weil sie die völlige Regungslosigkeit der Patienten gewährleistet und somit ein sehr präzises Operieren möglich ist. Andere bevorzugen in Kombination mit lokaler Betäubung den Dämmerschlaf. Dabei atmet der Patient selbstständig weiter. Außerdem bleiben Mimik und Muskeltonus erhalten, was dem Chirurgen eine gute Kontrolle seiner Operationsmaßnahmen ermöglicht.

 

Die Haltbarkeit eines perfekt durchgeführten SMAS-Liftings ist dauerhaft. Das heißt nicht, daß der Alterungsprozeß zum Stillstand kommt, aber die Jahre, die man durch das Lifting zurückgewinnt, bleiben dauerhaft erhalten. Wenn eine Frau z.B. mit 50 Jahren ein SMAS-Lift durchführen läßt und dadurch 10 Jahre jünger aussieht, wird sie auch mit 60 und mit 70 Jahren um diesen Zeitabschnitt jünger aussehen.

Mini-Lift

Bei einem so genannten Minilift, von manchen Chirurgen zum Beispiel auch S-Lift genannt, wird lediglich der äußere Hautmantel gestrafft. Der Eingriff ist daher nur bei jüngeren Menschen mit ersten Alterszeichen gegebenenfalls erfolgversprechend. Wird die Methode bei fortgeschrittener Alterung durchgeführt, tragen Haut und Nähte die gesamte Last des abgesunkenen Muskelgewebes. Das Ergebnis wirkt unnatürlich und ist durch das rasche Nachgeben der Haut in der Regel nur von kurzer Haltbarkeit. Wiederholungsoperationen sind nur begrenzt möglich, da die Haut mit jeder Straffung an Elastizität verliert, was irgendwann zwangsläufig zu einem so genannten 'Maskengesicht' führt.


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