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Chirurgenwahl: Vorsicht Etikettenschwindel?

Die Wahl des richtigen Chirurgen ist ein ganz entscheidendes Kriterium, wenn es darum geht, unnötigen Risiken im Vorfeld vorzubeugen. Ein geplantes, begeisterndes Endergebnis mit langer Haltbarkeit, das natürlich wirkt, dies möglichst schnell und ohne Komplikationen lautet die schöne Devise. Doch Vorsicht Falle.


Insbesondere aufgrund der extrem steigenden Nachfrage nach ästhetisch-plastischen Eingriffen sowie der x-ten Budgetierung seitens der Krankenkassen und –versicherer bieten auf dem Beauty-Markt zunehmend mehr monetär motivierte Mediziner mit mehr oder weniger einschneidenden Offerten Ihre Dienste an. In Zeiten gedeckelten Budgets scheint die ästhetische Medizin für manch einen eher kaufmännisch orientierten Arzt zum lukrativen finanziellen Trostpflaster zu mutieren, so die Meinung seriöser Kenner der Szene.

Unter anderem praktizieren so genannte „Wanderärzte“ mal hier, mal dort, OPs werden in Baucontainern durchgeführt, wo mitunter leichtfertig Absäugkanülen ungewollt beispielsweise im Dünndarm landen. Embolien, Thrombosen, Blutvergiftungen und leider auch einige Todesfälle – die Liste dieser unhaltbaren Zustände ist lang.
Die positive Seite der Medaille: Professionell agierende Chirurgen sind heute in der Lage, quasi wahre ästhetische Meisterleistungen zu vollbringen und im Vorfeld alle vorhersehbaren Risiken auszuschalten. Und sollte dennoch wider Erwarten einmal eine Komplikation eintreten, sind sie darüber hinaus umfassend in der Lage, fachlich versiert hierauf zu reagieren.
Als einer der wesentlichen Gründe der Qualitätsmisere kann sicherlich die Tatsache angesehen werden, daß der Begriff „Schönheitschirurg nicht geschützt ist. Juristisch kann sich jeder approbierte Arzt diese Bezeichnung anheften. So ist es nicht weiter verwunderlich, daß mitunter praktische Ärzte und selbst Zahnärzte zum Skalpell in Sache Schönheit greifen. Selbst Heilpraktiker und Kosmetikstudios versuchen, hiervon zu partizipieren, denn beispielsweise ist die Frage, wer Faltenunterspritzungen durchführen darf, bundesweit nicht einheitlich geklärt.
Auf der Suche nach dem wahren Spezialisten.
Im Gegensatz zu nebulösen Bezeichnungen wie „Facharzt für Ästhetische Medizin“, „Schönheitschirurg“ o. ä., die eher die Kreativität der Ärzte, die sich durch Einfallsreichtum im Dschungel der Angebote behaupten wollen, zertifiziert, ist der „Facharzt für Plastische Chirurgie eine offiziell von den Ärztekammern nach einer mindestens 6-jährigen Facharzt-Ausbildung verliehene Bezeichnung. Der Facharzt für Plastische Chirurgie absolviert damit eine umfassende Weiterbildung, muß u. a. weit über 750 Operationen selbst durchführen, bevor er im Bereich der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie tätig werden darf.
Der Fachmann der Wahl sollte sich ausschließlich auf die ästhetische Komponente spezialisiert haben, denn wer als Unfallchirurg beispielsweise perfekt Finger annähen kann, muß nicht unweigerlich Fingerspitzengefühl beispielsweise für Nasen haben. Spezielle Eingriffe können darüber hinaus ggf. auch von entsprechenden „lokalen“ Fachärzten mit Erfahrung erfolgreich durchgeführt werden. So können zum Beispiel Hals-Nasen-Ohrenärzte mit der Zusatzbezeichnung „Plastische Operationen“ in der Lage sein, hervorragende Nasenkorrekturen durchzuführen. Auch seriöse Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen mit entsprechender Zusatzbezeichnung können sich im Face-Bereich zu wahren Ästhetik-Meistern entpuppen. Vorsicht sollte jedoch geboten sein, wenn ein HNO-Arzt Bauchdeckenplastiken oder Fettabsaugungen durchführt.
Dennoch: Erst die Übung macht’s. Wie überall im Leben, ist auch hier langjährige Erfahrung des operierenden Arztes – insbesondere bei dem konkret gewünschten Eingriff – oberstes Gebot.
Tipp: Lassen Sie sich nicht von schön gerahmten Urkunden blenden, die die Wände des Beratungszimmers schmücken. Eine Aneinanderreihung unterschiedlichter Urkunden, ausgestellt von unterschiedlichsten Stellen, ist nicht zwingend ein Beweis für Qualität und Qualifikation. Denn solche Urkunden erhält der Arzt mitunter schon für die bloße Teilnahme an Kongressen oder Symposien, bei denen er lediglich Zuhörer war. Sie sollten darum für die Entscheidung für oder gegen einen Arzt nicht überbewertet bzw. auf den konkreten Sachverhalt geprüft werden.

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